Z1 – Anmeldung Verteilnetzbetreiber (VNB)

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Artikelnummer: Z1 Kategorie:

Beschreibung

Der Preis versteht sich als Festpreis für die nachfolgend beschriebenen Leistungen.

 

Leistungen der Telekom im Zuge der Anmeldung VNB.

Vor der Inbetriebnahme:

  • Zuständigkeitsprüfung des Netzbetreibers (verschiedene Netzbetreiber mit unterschiedlichen Anforderungen, Online-Portalen, Unterlagen)
  • Entsprechende Unterlagen / Anträge anfordern
  • Versorgungsanfrage
  • Datenblatt B3
  • I-Antrag
  • über Online Portal mit Registrierung
  • 1-Poliger Schaltplan
  • Ausfüllen und versenden der Anträge
  • Unterschrift bei Kunde und Eigentümer erfragen
  • Rückfragen Kunde und Netzbetreiber beantworten
  • Rückfrage und Beurteilung nach weiteren Verbrauchern
  • Details müssen über den Kunden erfragt werden (Geburtsdatum, Eigentümer, etc.)
  • Mehrfamilienhaus (Gemeinsame Anschlussleistung Gebäude)
  • Leistungserhöhung / Netzanschlussänderung beauftragen, falls 30 KVA Freigrenze überschritten

Nach der Inbetriebnahme:

  • Fertigmeldung

Hinweis:

  • Es gibt auch Netzbetreiber, die bis 11 KVA und Unterschreitung der 30 KVA-Freigrenze lediglich eine Fertigmeldung verlangen
  • Bei der Anmeldung von 22 kW ist zusätzlich die explizite Zustimmung des Netzbetreibers notwendig.

1.1.1  Gesetzlichen Rahmenbedingungen für die Anmeldung der Ladeeinrichtung beim Netzbetreiber.

Verordnung über Allgemeine Bedingungen für den Netzanschluss und dessen Nutzung für die Elektrizitätsversorgung in Niederspannung (Niederspannungsanschlussverordnung – NAV)

  • 19 Betrieb von elektrischen Anlagen, Verbrauchsgeräten und Ladeeinrichtungen, Eigenanlagen
  • (1) Anlage und Verbrauchsgeräte sind vom Anschlussnehmer oder -nutzer so zu betreiben, dass Störungen anderer Anschlussnehmer oder -nutzer und störende Rückwirkungen auf Einrichtungen des Netzbetreibers oder Dritter ausgeschlossen sind.
  • (2) Erweiterungen und Änderungen von Anlagen sowie die Verwendung zusätzlicher Verbrauchsgeräte sind dem Netzbetreiber mitzuteilen, soweit sich dadurch die vorzuhaltende Leistung erhöht oder mit Netzrückwirkungen zu rechnen ist. Auch Ladeeinrichtungen für Elektrofahrzeuge sind dem Netzbetreiber vor deren Inbetriebnahme mitzuteilen. Deren Inbetriebnahme bedarf darüber hinaus der vorherigen Zustimmung des Netzbetreibers, sofern ihre Summen-Bemessungsleistung 12 Kilovoltampere je elektrischer Anlage überschreitet; der Netzbetreiber ist in diesem Fall verpflichtet, sich innerhalb von zwei Monaten nach Eingang der Mitteilung zu äußern. Stimmt der Netzbetreiber nicht zu, hat er den Hinderungsgrund, mögliche Abhilfemaßnahmen des Netzbetreibers und des Anschlussnehmers oder -nutzers sowie einen hierfür beim Netzbetreiber erforderlichen Zeitbedarf darzulegen. Einzelheiten über den Inhalt und die Form der Mitteilungen kann der Netzbetreiber regeln.
  • (3) Vor der Errichtung einer Eigenanlage hat der Anschlussnehmer oder -nutzer dem Netzbetreiber Mitteilung zu machen. Der Anschlussnehmer oder -nutzer hat durch geeignete Maßnahmen sicherzustellen, dass von seiner Eigenanlage keine schädlichen Rückwirkungen in das Elektrizitätsversorgungsnetz möglich sind. Der Anschluss von Eigenanlagen ist mit dem Netzbetreiber abzustimmen. Dieser kann den Anschluss von der Einhaltung der von ihm nach § 20 festzulegenden Maßnahmen zum Schutz vor Rückspannungen abhängig machen

Weitere Regelungswerke:

  • Es gibt 874 Netzbetreiber in Deutschland (Stand: 02/2021)
  • TAB 2019 + Ergänzung durch den zuständigen Netzbetreiber
  • TAB Nord (Besonderheiten mit Genehmigungspflicht ab 3,6 KVA)
  • Jeder Netzbetreiber hat seine eigenen Unterlagen und Vorgehensweise

Installationsumfang

  • Anmeldung beim Verteilnetzbetreiber (VNB)
  • Anfahrt
  • Montage und Inbetriebnahme der Ladeeinrichtung inkl. Erstprüfung nach VDE 0100- 600
  • Grundkonfiguration (Einstellen der Ladeleistung)
  • Funktionstest
  • Dokumentation der erbrachten Leistungen
  • Entsorgung des Verpackungsmaterials
  • Kurzeinweisung des Kunden